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Die habituelle Schulterluxation

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Zur Elementaranalyse der Relativitätstheorie: Einleitung und Vorstufen

Inhaltsübersicht. - I. Einleitung. - II. Die Bedeutung der „Grundlagen“ in der Auffassung Hilberts und Einsteins. - III. Erörterung einiger Vorfragen zu den Darlegungen Weyls. - IV. Das challenge des Augenblicks. - V. Das challenge des Ortes. - VI. Das challenge der Bewegung, des zugehörigen Zeitverlaufs und der Wegbahn.

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Wer eine Heilstatte besucht und sich da urn den seelischen Zustand der schwer an Tuberkulose Erkrankten kiimmert, dem wird oft als ein schmerzlicher Gegensatz die Heiterkeit des Gemiites gegeniiber dem klinischen Befunde auffallen. Diese Kranken ahneln den Fallen von multi pier Sklerose, bei welcher schwerste nervose Ausfallserscheinungen und ewig lacheln- Der Kranke und sein Gemiit. 49 des Gesicht eigentlich zum typischen Bilde gehOren. 1m Gegensatze dazu zeigen, entsprechend der Volksmeinung, Leber- und Magenkranke cine oft auffallend schlechte Stimmungslage, die durch eine besondere Gereiztheit iibermalt ist.

Dasselbe Empfinden hat man auch, nur in vie! groberem AusmaBe, wenn man bei dem Verdachte auf eine eitrige Paranephritis die seitlichen Hautpartien langs der Wirbelsaule herunterstreicht. Ein Odem der Haut in dieser Gegend zeigt uns mit groBter Wahrscheinlichkeit an, daB wir es hier mit einem eitrigen ProzeB urn die Niere zu tun haben. Nachdem diese Tastbefunde ja eigentlich immer Veranlassung geben, chirurgische Eingriffe durchzufiihren, so sind sie jederzeit nachpriifbar und gewinnen dadurch auch fiir den an Wert, der sich erst in ihnen iibt.

In vielen Fallen sind es aber auch die Ausatmungsluft und die Darmgase, die in dem den Menschen umgeben- und seine Nase. 23 den Luftmantel diagnostisch wichtige Geruchempfindungen hervorrufen. Eine Geruchsvedinderung, die sehr oft auch von der Umgebung des Kranken bei Erhebung der Krankengeschichte oder bei besonders darauf gerichteter Fragestellung angegeben wird, ist die Vedinderung des Schwei6geruches bei tuberkulosen Erkrankungen. Wenn man sich in einem Ambulanzbetriebe oder in einer Ordination mit Massenbetrieb auf diesen eigentiimlichen, scharfen, etwas beizenden Geruch einstellt, wird man haufig erkennen, da6 dieses diagnostische Merkmal oft auch dann zu Recht besteht, wenn die klinische und rontgenologische Untersuchung eine Aktivierung des Prozesses nicht wahrscheinlich erscheinen la6t.

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