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By Beat Hintermann

Der Erfolg in der H?ft- und Kniegelenkprothetik und die ung?nstigen Langzeitergebnisse nach Arthrodese des oberen Sprunggelenkes haben das Interesse f?r den Kunstgelenkersatz des oberen Sprunggelenkes neu geweckt. Im Gegensatz zu den anf?nglichen L?sungen ber?cksichtigen die neuen Implantate die Besonderheiten der Anatomie und Biomechanik des Sprunggelenkes, womit die Bandstrukturen die F?hrung und Stabilisierung des Gelenkes ?bernehmen k?nnen. Voraussetzung sind allerdings eine regelrechte mechanische Ausrichtung und Stabilit?t des Fu?es. Erstmalig in der Literatur vermittelt dieses Werk einen umfassenden Einblick in die physiologischen und mechanischen Besonderheiten des arthrotischen Sprunggelenks und die damit verbundenen M?glichkeiten und Gefahren des prothetischen Ersatzes. Wichtige Erkenntnisse aus den Anf?ngen der Sprunggelenkprothetik wurden aufbereitet und leiten ?ber in einem ?berblick zum heutigen Stand. Zahlreiche eindrucksvolle Grafiken, Fotos und Abbildungen illustrieren das gesamte Buch.

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Die Autoren folgerten daraus, dass der anteroposteriore Stabilisator verloren gehen kann, wenn die physiologisch konkave Oberfläche der Tibia durch eine flache prothetische Oberfläche ersetzt wird. Je stärker die Geometrie der Gelenkoberflächen im Vergleich zum physiologischen Zustand verändert wird, desto stärker hängt die Prothese hinsichtlich der Stabilität von den Weichteilen ab. Eine Prothese sollte daher so anatomisch wie möglich konfiguriert sein, um die physiologische Gelenkbewegung nachzuahmen und eine regelrechte ligamentäre Balancierung zu garantieren.

So kommt es auch bei normalem Gehen zu Bewegungen in der transversalen Ebene [15, 41, 42, 63]. Lundberg und Mitarbeiter [43] fanden eine Außenrotation des Talus von 8,9°, wenn der Fuß aus der neutralen Stellung in eine Dorsalextension von 30° bewegt wurde, während die Plantarflexion aus der neutralen Stellung initial (bis 10°) eine geringe Innenrotation auslöste, gefolgt von einer Außenrotation bei fortschreitender Plantarflexion [42]. Michelson und Helgemo [49] berichteten, dass die Dorsalextension zu einer Außenrotation des Fußes von durchschnittlich 7,2° ± 3,8° und die Plantarflexion zu einer Innenrotation des Fußes von 1,9° ± 4,12° in Relation zum Bein führte.

8), die bei jedem Probanden nahe dem Mittelpunkt einer Linie zwischen den Spitzen der Malleolen lag. Die Achsen waren im Vergleich zur Dorsalextension in Plantarflexion mehr horizontal und nach unten sowie nach medial geneigt. Höchst interessanterweise fand bei Eversion-Inversion des belasteten Fußes innerhalb eines physiologischen Bewegungsausmaßes in der frontalen Ebene keine Bewegung zwischen Talus und Tibia statt, das heißt, es kam zu keiner Separation im tibiotalaren Gelenk. Leardini und Mitarbeiter [34] entwickelten ein mathematisches Modell zur Erklärung der multiaxialen Bewegung des Sprunggelenks in der sagittalen Ebene.

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