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By Wilhelm Doerr, Herwart F. Otto

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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Zur Elementaranalyse der Relativitätstheorie: Einleitung und Vorstufen

Inhaltsübersicht. - I. Einleitung. - II. Die Bedeutung der „Grundlagen“ in der Auffassung Hilberts und Einsteins. - III. Erörterung einiger Vorfragen zu den Darlegungen Weyls. - IV. Das challenge des Augenblicks. - V. Das challenge des Ortes. - VI. Das challenge der Bewegung, des zugehörigen Zeitverlaufs und der Wegbahn.

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September 1937 trat Wilhelm Doerr als Doktorand in das Pathologische Institut der Universität Heidelberg ein. Er selbst schreibt [1], und das mag für ihn einigermaßen bezeichnend sein, daß der Weg zu Alexander Schmincke [5] wohl mehr intuitiv gewählt worden sei. Das Thema der Inaugural-Dissertation [6] behandelte eine ebenso faszinierende, wie in den Details komplizierte Theorie der Entstehung des normalen und des nicht normalen Wirbeltierherzens. Es ging um die formale Pathogenese bestimmter Fehlbildungen des Herzens.

Sein Satz: "Die Aufgabe des Menschen in verantwortlicher Stellung besteht darin, Macht zu haben, die er nicht zum Mehrgewinn von eigener Macht braucht", ist ein bemerkenswerter Appell an die Machthaber unserer Zeit. Wilhelm Doerr war - als hervorragender, berühmter Hochschullehrer würdiges Fundament der Heidelberger Universität, zuverlässiger, disziplinierter Freund der Kliniker in schwierigen Situationen, Klarheit schaffender Mentor, der überschießende Aktivitäten in solide, dauerhafte Bahnen lenkte, beharrlicher Forscher auf vielen Gebieten, leidenschaftlich bekennender, wortgewaltiger Professor, engagierter Humanist, großartiges Vorbild für Ärzte und Studenten.

Und jeder, der mit ihm lebte und zu tun hatte, hatte viel zu lachen. Doerr war ein Zauberer. Zu uns: Was sind wir Hochschullehrer heute? Damit komme ich zum zweiten Aspekt. Ich würde sagen: Wir sind arm dran, wenn wir unsere Aufgabe der akademischen Lehre ernst nehmen. Das Wissen explodiert. ) in immer kürzeren Abständen einer kritischen Revision unterzogen werden. Man spricht von der Halbwertszeit des Wissens. Das heißt, das meiste der datenbasierten, experimentellen Primärinformation ist in seiner Bedeutung überaus kurzlebig geworden, wird überwiegend nicht einmal wahrgenommen und fällt zum größten Teil der Vergessenheit anheim.

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