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By Ernst Bumm

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Zur Elementaranalyse der Relativitätstheorie: Einleitung und Vorstufen

Inhaltsübersicht. - I. Einleitung. - II. Die Bedeutung der „Grundlagen“ in der Auffassung Hilberts und Einsteins. - III. Erörterung einiger Vorfragen zu den Darlegungen Weyls. - IV. Das challenge des Augenblicks. - V. Das challenge des Ortes. - VI. Das challenge der Bewegung, des zugehörigen Zeitverlaufs und der Wegbahn.

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2. Gesehichtliche Werke. O. Seeck: Geschichte des Untergangs der antiken Welt. Bcrlin 1910. Siemenroth. ~[ommsen: Hömisrhe Geschichte Bd. Ur. 10. Auf!. Berlin 1909. Weidmann. Kap. XI: Die alte Republik und die neue Monarchie, Kap. XII: Heligion, Bildung, Literatur und Kunst. Ed. Fuchs: Illustrierte Sittengeschichte. München. Steinhausen: Geschichte der deutschen Kultur. Leipzig 1913. P. l<'ahlbeck: Der Adel Schwedens. Jena 1903. G. Fischer. Felix Theilhaber: Der Untergang der deutschen Juden. München 1912.

5. Unter unseren heutigen kulturellen und hygienischen Verhältnissen endigen somit durch Zufälle aller Art, Krankheiten und Geburtsstörungen im natürlichen Verlauf der Dinge etwa 13 pet. der Schwangerschaften mit einem Verlust der Frucht, in 10 pet. der Fälle werden die Friichte unreif ausgestossen, in 3 pet. erreichen sie die Lebensfähigkeit, gehen aber noch vor oder bei der Geburt zugrunde. Das will, in absoluten Zahlen ausgedrückt, besagen, dass neben der Geburt von 1900000 lebenden Kindern im deutschen Reiche (1912) rund 190000 verunglückte und 57000 mit Totgeburt endende Schwangerschaften einhergehen, der natürliche Gesamtverlust also etwa 247000 Kinder beträgt.

Die Zeiten, wo in den un teren Volksklassen die uneingeschränkte Vermehrung herrschte, sind vorbei, jetzt weiss auch die ärmste Proletarierfrau die Mühsal des Kinderreichtums und die Annehmlichkeiten einer kleinen Kinderzahl wohl einzuschätzen und die Frauen des arbeitenden Volkes lassen sich ebenso wenig wie ihre besser situierten Schwestern durch ethische oder religiöse Bedenken mehr daran hindern, die Einschränkung der Nachkommenschaft mit aller Energie zu betreiben. Von Gleichgültigkeit und ruhigem Hinnehmen der natürlichen Notwendigkeiten ist keine Rede mehr, im Gegenteil, das Bewusstsein der Armut und der mit der erneuten Schwangerschaft drohenden Not stachelt die Energie zur Abwendung aller Folgen besonders an.

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