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By Gerhard Oehler

Wenn auch die vorliegenden Untersuchungen ergaben, daB der kaltgeformte Boden hinsichtlich der GleichmaBigkeit der Festigkeitseigenschaften an allen Stellen dem warmumgeformten nicht gleichzusetzen ist, so brachten andererseits die Versuche keine Beweise, die fUr die Einschrankung der Anwendung kalt umgeformter Boden sprechen. Die Hartezunahme im Krempenbereich iibersteigt mit Ausnahme des V2A-Bodens, wo iiber 50% festgestellt wurden, nirgends 25% . Die Randgefiigeuntersuchungen - iiber das Ergebnis des metallographischen Befundes wird in der rechten Spalte der Tab. thirteen berichtet - wiesen keine durch den Driickvorgang bedingte Randgefiigestreckung nacho Soweit eine soIehe Erscheinung beobachtet wurde, battle sie auch beim gleichen Werkstoff im noch nicht umgeformten Zustand zu beobachten. Eine Herab setzung der Kerbschlagzahigkeit wurde bei den kaltumgeformten Boden nach dem Bodenschwenkverfahren und nach dem Formrollenschwenkverfahren am Modell nicht beobachtet, zumindest trat sie hinter dem starken Streubereich dieser Kerbschlagversuchsreihen zuriick. Ein Unterschied, der sich bei den Proben im Anlieferungszustand und bei den kiinstlich gealterten Proben zeigte, wurde nur bei den Verfahren 2b und three (Abb. eighty four) festgestellt. Doch erscheint es unbillig, darin einen entscheidenden Nachteil der nach jenen Verfahrenkaltumgeformten Boden gegeniiber den warmumgeformten Boden erblicken zu wollen. SchlieBlich darf nicht iibersehen werden, daB bei einer Beanspruchung eines Bodens auf seine auBerst mogliche Grenze hin die mittleren, an der Umformung praktisch nicht beteiligten Bereiche des Bodens wesentlich starker als die Bodenrander beansprucht werden, die auBerdem noch durch ihre Verbindung mit dem GefaBmantel eine zusatzliche Festigkeitserhohung erfahren.

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Die iibrigen Kerbschlagproben sind echte Bodenausschnitte. Das Ergebnis dieses Kerbschlagversuches ergibt starke Streuwerte. In der 2. Versuchsgruppe, namlich bei den normalisierten Proben, ist ein Unterschied zwischen den von Hand gebogenen Vergleichsteilen mit den eigentlichen Bodenausschnitten nicht festzustellen. Hingegen liegt ein deutlicher Unterschied bei der 1. und 3. Versuchsgruppe vor, das sind die angelieferten und die kiinstlich gealterten Proben. Hier liegt die Kerbzahigkeit bei den Bodenausschnitten im Durchschnitt etwa bei 8 mkpjcm2, wahrend sie bei den von Hand gebogenen Proben etwa doppelt so hohe Werte aufweist.

55 [%] MeBlangeLo [mm] 1 2 Festigkeitswerte nach DIN 17155 ftir unlegierte Kesselbleche HI 11,3 18,0 203,4 4850 23,8 7350 36,1 38,0 80,0 11,4 17,8 202,9 4750 23,2 7870 38,7 33,5 80,0 21 35-45 1000 (= 28 und 26%) aB 49 Der Vergleich beider Proben, die einander sehr ahnliche Werte lieferten, mit den Festigkeitswerten nach DIN 17155 fiir unlegierte Kesselbleche HI ergibt, daB beide Proben 1 und 2 an der unteren Grenze im zulassigen Bereich von 35 bis 45 kpjmm 2 liegen. 33,5% nachweisen. Dies spricht fiir ein sehr gutes Kaltumformverhalten des untersuchten Bleches.

1 Festigkeitsptufung Unter einer Materialpriifmaschine Bauart Losenhausen wurden im 12-Mp-Bereich FlachzerreiBstabe bei einem Vorschub von 12 mm/min zerrissen. Die Ergebnisse der beiden Proben, von denen Nr. 2 hingegen dem Werkstoff der Vergleichsprobe entnommen ist, sind in Tab. 3 enthalten. Tab. 3 Probe Nr. 55 [%] MeBlangeLo [mm] 1 2 Festigkeitswerte nach DIN 17155 ftir unlegierte Kesselbleche HI 11,3 18,0 203,4 4850 23,8 7350 36,1 38,0 80,0 11,4 17,8 202,9 4750 23,2 7870 38,7 33,5 80,0 21 35-45 1000 (= 28 und 26%) aB 49 Der Vergleich beider Proben, die einander sehr ahnliche Werte lieferten, mit den Festigkeitswerten nach DIN 17155 fiir unlegierte Kesselbleche HI ergibt, daB beide Proben 1 und 2 an der unteren Grenze im zulassigen Bereich von 35 bis 45 kpjmm 2 liegen.

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